Schreiben

Über das Schreiben lässt sich's gut schreiben. Wirklich, ich bin eine von der (seltenen?) Spezies, die tatsächlich Bücher über verschrobene, psychisch labile und irgendwie immer alkohol- oder drogenabhängige Schriftsteller lieben. (Letzteres muss meiner Meinung nach nicht immer sein. Ich finde es beängstigend, dass Kreativität und Abhängigkeit so oft miteinander einher zu gehen scheinen.) Ich schweife ab. 

Geschrieben habe ich schon, so lange ich denken kann, und davor habe ich mir, Berichten seitens Eltern und Großeltern zufolge, selbst Geschichten bis zum Umfallen erzählt. Wahrscheinlich hat mein familiäres Umfeld geschlossen aufgeatmet, als ich endlich das Schreiben lernte. 

Sei's, wie es sei. Ich kann nicht gut begründen, warum ich eigentlich schreibe, auch wenn ich das immer wieder gefragt werde. Letztlich liegt es wohl an meiner Freude am Fabulieren und Geschichten erfinden. Oft hört man ja, dass die Leute schreiben, um zu kompensieren, um mit sich selbst und ihren Gefühlen ins Reine zu kommen. Das ist bei mir nicht der Fall, dessen bin ich mir sicher. 

Trotzdem mussten meine Kopfflausen irgendwann raus. Im Jahr 2008 ließ ich sie dann endgültig auf dem Literaturforum KeinVerlag.de fliegen, wo ich bis heute unter dem Pseudonym "Skala" unterwegs bin (daher hier auch mein Bloggername!). Mittlerweile beschränkt sich mein schreiberisches Engagement dort nicht mehr nur auf den rein virtuellen Raum, sprich: die Veröffentlichung meiner Texte und das Verfassen von Kolumnentexten für das Jugendkolumnenteam, sondern ich bin auch Mitglied einer lokalen Autorengruppe und arbeite an der Herausgabe einer Anthologie und der Organisation der jährlichen genreübergreifenden Kulturveranstaltung ZUSAMMEN/KUNST mit. Die großartigen Menschen, die ich über KeinVerlag kennenlernen durfte, möchte ich auf keinen Fall missen. 

Außerdem nehme ich seit ein, zwei Jahren wieder verstärkt an literarischen Ausschreibungen teil, die gelegentlich auch mit Veröffentlichungen meiner Texte und der Teilnahme an Lesungen gekrönt werden. Ich würde sagen: Mein Schreiben hat es endlich aus der Schublade hinausgeschafft, und ich hoffe, dass es sich auch nicht so schnell wieder dort hinein verkriechen muss. (Wobei man die Bedeutung von Schubladen an und für sich nicht unterschätzen sollte. Manche Texte sollten selbige wirklich lieber nicht verlassen.) 

Nichtsdestotrotz bin ich immer bestrebt, mich selbst weiterzuentwickeln. Wie es mit meinem Schreiben vorangeht, kannst du deswegen hier verfolgen. 

http://alinaschreibt.blogspot.de/p/nanowrimo.htmlWillst du alles wissen, was ich so über das und mein Schreiben berichte? Dann klick hier

Brauchst du Ratschläge zum Schreiben, bist du auf der Suche nach Kniffen und Kunstgriffen oder Tools, die dir die anstrengende Arbeit des Erzählens leichter machen? Dann sieh unter meinen Tipps und Tools nach. 

Und um meine Arbeit an meinen längeren Projekten im Rahmen der NaNoWriMos zu verfolgen, klicke einfach auf das Logo: 


Bist du auch ein begeisterter Schreiberling? 

Ich bin immer auf der Suche nach Gleichgesinnten und der Möglichkeit zum literarischen Austausch. Lass mir doch einfach einen Kommentar da, oder schnuppere bei meinen Texten vorbei, um zu sehen, ob wir auf einer Wellenlinie schreiben! 


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